• Stifter

    Herbert und Dora Ruppanner

    Brief des Stifters Herbert Ruppanner an alle Tierfreundinnen und Tierfreunde:

    Als begeisterter Tierfreund freue ich mich, Sie mit unserer nationalen Tierhilfe-Stiftung vertraut zu machen. Sie wurde nach zweijährigen Vorbereitungen am 19. Oktober 2000 in Zürich gegründet.
    Meine Frau und ich haben seit jeher eine grosse Liebe für Tiere empfunden. So war es uns klar, dass unser gemeinsam Erspartes einmal Tieren in Not zugute kommen soll. Leider hat meine Frau Dora Ruppanner den Gründungstag nicht mehr miterleben können. Sie ist am 23. April 2000 im 89. Altersjahr vorverstorben.
    Nach reiflichen Überlegungen entschieden wir uns, keine eigene Tätigkeit auszuüben, sondern Direkthilfe an Institutionen, Stiftungen, Tierheime und Vereine zu leisten und sie in ihrer aktiven Hilfe zu unterstützen. Viele kleinere und weniger bekannte Vereine und Gemeinschaften erhalten nicht die nötige finanzielle Unterstützung, die sie für ihre selbstlose und freiwillige Hilfeleistung brauchen. Ein besonderes Augenmerk gilt im Weiteren dem Bereich Naturschutz, der für alle Tiere und ihre Artenerhaltung ausserordentlich wichtig ist.
    Neunzig Prozent des Kapitalertrages werden gemäss Stiftungsurkunde jährlich an sorgfältig ausgesuchte Institutionen ausgerichtet. Zehn Prozent werden dem Stiftungskapital zugewiesen. So ermöglichen seine ständig wachsenden Erträge, mit immer höheren Beiträgen zu helfen. Die Stiftung kann auch durch Zuwendungen Dritter mit Spenden oder Legaten bedacht werden und so an nationaler Bedeutung zunehmen.
    Herzlichst Ihr Herbert Ruppanner
    Gründer und Stifter

    Nachtrag des Stiftungsrates:

    Herbert Ruppanner ist leider am 3. Juni 2004 im Alter von 93 Jahren verstorben. Er war ein sehr engagierter und interessierter Mensch und zudem ein begeisterter Natur- und Tierfreund. Mit viel Freude und Begeisterung konnte Herbert Ruppanner noch während rund zwei Jahren den Aufbau der Stiftung erleben. Er hat sich gewünscht, dass die Stiftung von vielen Natur- und Tierfreunden begrüsst und unterstützt wird.

    Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und wünschen Ihnen viel Freude an der Natur und den Tieren!

    Der Stiftungsrat

  • Stiftungsgrundsätze

    Einst beherrschten die Tiere die ganze Erde.
    Seither hat der Mensch mit seiner Entwicklung vieles verändert und vieles zerstört.
    Jetzt gilt es, den Lebensraum und die Artenvielfalt der Tiere vermehrt zu schützen.
    Deshalb helfen wir in Not geratenen Tieren.

     

    Tierhilfe
    Ein Tier ist ein Lebewesen und keine Sache. Es hat das Recht auf Leben und darf nicht misshandelt werden. Die Tierhaltung verlangt Respekt und artgerechte Betreuung.

    Haustiere sind treue Weggefährten des Menschen und verdienen Zuneigung und Pflege. Sie dürfen bei aufkommender Lästigkeit keinesfalls ausgesetzt oder brutal entsorgt werden.
    Nutz- und Haustiere dienen verschiedenen Bedürfnissen des Menschen. Nicht immer anerkennt er sie als Geschöpfe der Natur. Wegen mangelnder Verantwortung, Unverständnis oder Profitgier müssen viele Tiere leiden.
    Tierversuche stehen im Widerspruch zur Schöpfung. Sind sie unumgänglich, ist auf die Würde der Tiere in schonendster Weise zu achten. Sie dürfen keinen unnötigen Leiden ausgesetzt werden.

     

    Tierartenschutz
    Ohne die grosse Vielfalt der Tiere könnte die Natur ihr ökologisches Gleichgewicht kaum erhalten. Eingriffe in dieses Gleichgewicht lösen immer wieder Katastrophen aus. Der Schutz der Natur ist von grösster Wichtigkeit.
    Obwohl frei und wild lebende Tiere für den Menschen nützlich sind, werden viele Arten rücksichtslos ausgerottet.
    Neben der Erhaltung des ökologischen Gleichgewichtes und der Tierartenvielfalt ist auch die Freude und das Verständnis für die frei lebenden Tiere zu fördern.

    Der Schutz der bedrohten Tierarten muss über dem wirtschaftlichen Interesse des Menschen stehen. Die Wiederansiedlung ausgerotteter Tierarten soll in geeigneten Gebieten gefördert werden.
    Die Tierhilfe-Stiftung von Herbert und Dora Ruppanner setzt sich für alle diese Anliegen ein.

  • Stiftungsrat

    Emanuel Steinegger

    Präsident

    „Fast täglich sind einzelne Tiergattungen vom Aussterben bedroht. Damit unsere Kinder auch in Zukunft diese gefährdeten Tierarten in ihrer gewohnten Umgebung beobachten und erleben können, unterstütze ich die Stiftung mit meinem Engagement.“

    Rosemarie Teunisse Baumgartner

    Vizepräsidentin

    „Der respektvolle und artgerechte Umgang mit Tieren liegt mir sehr am Herzen. Tiere sind eine Bereicherung für uns alle.“

    Madlaina Blapp

    Kommunikation

    Andrea Blust

    Projekte und Vergabungen

    Alex Borer

    Projekte und Vergabungen

  • Tierhof Reta

    Margrit Lopez-Meier, geboren 4. Oktober 1941, gestorben 14. Juli 2010

    Margrit Lopez-Meier, liebevoll auch „Reta“ genannt, wuchs in Hüntwangen bei ihren Eltern Ernst und Lucie Meier-Egger auf. Sie lernte von klein auf in diesem grossen Bauerngut, Tiere zu pflegen und zu lieben. Vor allem Pferde und Hunde haben es ihr angetan, dann aber auch Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen.

    Mit rund 18 Jahren reiste sie nach Spanien. Dort lernte sie später José-Luis Lopez (genannt „Pepe“) kennen und lieben. Sie heirateten am 10. September 1970 in Barcelona. Beruflich war er leider viel unterwegs und „Reta“ allzu oft allein.

    Irgendwann nach 16 Jahren Spanien trennten sie sich im Guten und Reta kehrte mit ihren beiden Pudeln im Januar 1976 zu ihren Eltern in die Schweiz zurück. Fortan widmete sie sich ganz den vielen Tieren auf dem Hof, denen sie ihre ganze Liebe und volles Vertrauen schenkte. Im Verlaufe der Jahre kamen auch noch Esel und Pony auf den Hof.

    Es war ihr grösster Herzenswunsch, dass ihre geliebten Tiere auch nach ihrem Ableben auf dem Hof verbleiben könnten. Nach einer gründlichen Renovation von Haus, Hof und Anlage leben heute ihre Lieblinge mit vielen neu hinzugekommenen Tieren im grosszügigen „Tierhof Reta“.

  • Projekte

    Natur vom Puur hilft Wildbienen

    Der Verein „ Natur vom Puur im Rafzerfeld“ hat mit Unterstützung der Tierhilfe-Stiftung H. + D. Ruppanner im Rafzerfeld Wildbienen- Nesthilfen aufstellen lassen.

    Knapp 600 Wildbienenarten leben in der Schweiz, davon rund die Hälfte auch im Siedlungsraum. Geeignete Niststandorte und ein vielfältiges Blütenangebot sind die wichtigsten Lebensraumgrundlagen. Die meisten Wildbienen leben im Gegensatz zu den Honigbienen einzeln als so genannte „solitäre“ Bienen. Sie führen ein Einsiedler-Leben, wo jedes Bienenweibchen für seine Nachkommen ein eigenes Nest baut und versorgt. Wildbienen nutzen Hohlräume aller Art, abgestorbene Pflanzenstängel, Käferfrassgänge im Holz, Steilwände oder graben ihre Nester in offene Bodenflächen. Ruedi Baur, Waldhof, Rafz hat die Nesthilfen zusammen- und aufgestellt. In Holzklötze hat er Löcher mit verschieden grossen Durchmessern gebohrt. Weiter dienen Ziegel mit Löchern, Bambus-, Holder-, Brombeer-, Wildekardestengel und Sand als Nesthilfen.

  • Organisationen

    Eine Auswahl von Organisationen welche wir regelmässig unterstützen

    • Tierheime und Organisationen die wir unterstützen:
    • Ethikschule Kind und Tier, Allschwil
    • Helena Frey-Stiftung für Tierschutz, Rümlang
    • Igelstation Fehraltorf, Fehraltorf
    • John's Kleintierfarm, Kallnach
    • kagfreiland, St. Gallen
    • Natur Puur, Rafz
    • Neeracherried, SVS-Naturschutzzentrum
    • Seglerförderung, Rümlang
    • Stiftung für das Pferd, Le Roselet
    • Stiftung für Esel in Not, Hüttikon
    • Stiftung Kleintierheim-Refugium, Zürich
    • Stiftung Schwanenkolonie, Biel
    • Tierambulanz-Verein, Würenlos
    • Tier-Asyl Hübeli, Hergiswil
    • Tierheim Burg, Schwyz
    • Tierheim Gals, Gals
    • Tierheim Lazzarotto, Gossau
    • Tierheim Pfötli, Winkel (TierRettungsDienst)
    • Tierheim Rosenberg, Winterthur (Neue Tierhilfe Zürich)
    • Tierheim Strubeli, Volketswil
    • Tierschutzverein Freiburg
    • Tierwaisenhaus, Winkel - Kloten (Tierambulanz-Verein, Hüttikon)
  • Spenden

    Wenn Ihnen die genannten Anliegen ebenso am Herzen liegen wie uns,
    unterstützen Sie die Stiftung mit einer Spende oder
    berücksichtigen Sie uns in Ihrem Testament.

    Jeder noch so kleine Beitrag hilft mit,
    die Tierhilfe auszubauen und die Natur und Artenvielfalt zu erhalten.

    Wir bedanken uns ganz herzlich für die bereits geleisteten Spenden!

    Unser Postkonto: Nr. 87-82153-6

  • Kontakt

    Die Tierhilfe Stiftung Ruppanner
    Fraumünsterstrasse 19
    8001 Zürich